Tipps und Wissenswertes für
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Spezielle Tipps für Canada-Reisen Canada flag

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Tipps & Infos für das Leben in de USA (www.magazinusa.com)


Beste Reisezeit:
Nordwesten und Westen: Sommer
Südwesten: Frühjahr
Südosten: Frühjahr
Nordosten: Herbst

Wetter & Klima:
CNN

Klimazonen in Nordamerika:
Übersicht
USA Klimadaten (USA Today)
Das Wetter in:

Wetter Info:
WetterOnline Nordamerika (Deutsch, Regenradar), USA Today (English), Wunderground (Deutsch), NOAA National Weather Service (English)

Reiseplanung
(siehe dort!)

DeLorme

AAA - Show Your Card & Save Discount Card

Informationen aus Büchern und Reiseführern beschaffen
Prioritäten setzen (Was will ich sehen?)
Mit der >>Planung der Reise fängt bereits das Vergnügen an!
Ein PC-Routenplaner (z.B. 'Street Atlas USA' von DeLorme,) hilft, die schnellste oder kürzeste Route zu finden und gibt Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants etc. Beachten, ob man eine Zeitzonengrenze überquert (nach Osten: 1 Std. Verlust, nach Westen: 1 Std. Gewinn!). Den Routenplaner Map'n'Go, den wir benutzten, gibt es nicht mehr. Dafür gibt es Navigationssysteme, auf die man die geplante Route runterladen kann, um dann danach zu fahren.
Karten- und Informationsmaterial gibt es bei Automobilclubs, z.B. beim ADAC auch vom Partnerclub AAA in den USA. Dort sind besonders interessant die 'Tour Books' mit Beschreibung der Sehenswürdigkeiten und der Hotels (mit Preisen, Austattung und Qualitätskategorien), sowie die 'CityBooks' und 'CampBooks' (mit Ausstattung der Campingplätze).
Ebenfalls beim ADAC gibt's die "AAA Show Your Card & Save Discount Card" (siehe links!), mit der man in den meisten Motels 10% Preisnachlass bekommt. (Siehe Punkt "Preisermäßigungen" und "Hotels"!)
Gepäck:
Gewicht und Maße des Gepäcks und Handgepäcks, das kostenfrei mitgenommen werden kann, sind bei den Fluggesellschaften und Flugstrecken z.T. sehr unterschiedlich und haben sich im Laufe der Zeit oft geändert (vermindert). Bei überschreiten dieser Gewichte oder Maße werden saftige Gebühren fällig. Man sollte deshalb vor dem Flug bei der Airline nachfragen oder im Internet nachsehen!
Das kritische beim Gepäck ist aber nicht nur der Flug, sondern auch der Kofferraum des Mietwagens. Bei uns nahmen die Kinder je einen Rucksack, die Eltern je ein Handgepäck, sowie 3 Koffer und 1 bis 2 Reisetaschen für ca. 4 Wochen USA mit, was heutzutage chon zu viel ist!
Das Handgepäck (H) sollte alle wichtigen Papiere und wertvollen Gegenstände wie Kameras enthalten, aber auch das nötigste für eine Nacht, falls die Koffer erst später ankommen. Scheren, Messer, Nagelfeilen etc. nicht ins Handgepäck! Das Handgepäck darf keine Flüssigkeiten enthalten enthalten wie Getränke, Duschgels, Sonnencreme etc.
Das Gepäck sollte nicht abgeschlossen werden, da es sonst bei der Sicherheitskontrolle aufgebrochen wird! Schuhe sollten ganz oben liegen, da sie genauer untersucht werden. Der Inhalt der Koffer sollte gemischt sein (nicht einer nur für die Kinder), falls einer verloren geht.
Man sollte die Koffer nicht zu voll packen, damit die USA-Einkäufe noch hinein passen, es sei denn, man will in den Staaten gleich günstig noch einen Koffer oder eine Tasche kaufen.
Fotoausrüstung:
Da inzwischen praktisch nur noch digitale Kameras benutzt werden, besteht auch nicht mehr die Gefahr, dass Filme durch die starken Röntgengeräte bei der Gepäckkontrolle beschädigt werden.
Man sollte an die Reserve-Speicherkarten denken (getrennt von der Kamera aufbewaren!) und das Ladegerät nicht vergessen. Braucht man eine neue Kamera, so kann man sie in den USA billiger kaufen, besonders, wenn man keine Tax zu bezahlen braucht oder diese am Flughafen zurückbekommt. Man muss aber darauf achten, dass die Typenbezeichnung in den USA anders ist als in Deutschland.
Check In (Abfertigung):
Man solte ca. 2,5-3 Std vor dem geplanten Abflug beim Flughafen sein. Dort geht man als erstes durch die Gepäckkontrolle und dann zum Abfertigungsschalter (Check In). Dort legt man Pass und Ticket vor. Dabei kann man noch Wünsche bzgl. des Sitzplatzes äußern und bekommt die Bordkarte (Boarding Pass), auf der u.a. Gate-Nummer und Sitznummer stehen. Das Gepäck wird gewogen und bekommt ein Kenzeichnungsband mit dem Kürzel des Abflug- und Zielflughafens. Für jedes aufgegebene Gepäckstück bekommt man einen Aufkleber auf das Ticket.
Seit dem 04.10.2005 muss die Fluggesellschaft die persönlichen Daten der Passgiere registrieren und an die US-Behörden übermitteln. Dafür muss der Fluggast beim Check In ein ausgefülltes Formular abgeben, das Name, Heimatadesse, Flugnummer und die erste Adresse in den USA (z.B. Hotel-Adresse) enthält. Das Formular kann man z.B. beim Deutschen Reisebüroverband oder beim BARIG aus dem Internet herunterladen.
Man sollte möglichst früh zum Gate (Flugsteig, Nummer auf der Bordkarte!) gehen, da dort noch das Handgepäck durchleuchtet und ggf. durchsucht und die Personenkontrolle durchgeführt wird. Nach Aufruf zum Boarding kann man nach Abbgabe eines Abschnitts der Bordkarte, einer Fahrt mit dem Bus oder durch einen direkten Zugang endlich das Flugzeug besteigen.
Der Flug:
siehe hier!
Einreise:
Ein Reisepass, der mindestens für die Dauer des Aufenthalts in den USA gültig ist, ist notwendig!
Wichtig: Bei Kindern ab 10 Jahren muss der Kinderausweis ein Lichtbild enthalten! Bei der Einreise in die USA ohne Visum ist ein maschinenlesbarer Reisepass mitzuführen. Für deutsche Staatsangehörige (auch Babys und Kinder!) ist nur noch der bordeaux-rote Europapass zulässig. Vorläufige Reisepässe, Kinderausweise und Einträge in den Reisepässen der Eltern werden für visafreies Reisen in die USA nicht akzeptiert.
Ein Visum kostet 85 Euro und erfordert viel Papierkram, also ist ein neuer Pass billiger. Da die Ausstellung eines Europapasses, der von der Bundesdruckerei in Berlin gefertigt wird, bis zu 4 Wochen in Anspruch nehmen kann, sollte man rechtzeitig einen neuen Pass beantragen. Außerdem werden seit dem auch bei der visafreien Einreise biometrische Daten erfasst (Foto und Fingerabdrücke), wie schon bisher bei der Einreise mit Visum. Es ist ein Reisepass erforderlich, der biometrische Daten enthält! Solange das Ausstellungsdatum eines maschinenlesbaren Passes ohne biometrische Daten vor dem 26. Oktober 2006 liegt , fällt er unter eine vorgesehene Übergangsregelung, die visafreie Einreise und Transit in den USA weiterhin zulässt. Das bedeutet, dass die deutschen Pässe, die schon vorher im Umlauf waren oder noch vor November 2005 ausgestellt wurden, während ihrer gesamten Gültigkeitsdauer zur Einreise in die USA berechtigen.
Bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen ist ein Visum ist nicht erforderlich. Im Flugzeug bekam man bisher das grüne Einreiseformular I-94W und das Zollformular zum Ausfüllen (Schreibweisen beachten!).
NEU! Seit 12.01.2009 ist das Einreiseformular ersetzt durch das Internet-Formular Esta (Electronic System for Travel Authorization). In das Formular müssen vor der Reise im Internet die aktuellen Flugdaten eingegeben werden und man erhält sofort Bescheid, ob man zur Einreise zugelassen ist. Die Anmeldung gilt dann 2 Jahre lang für alle Reisen in die USA oder bis zum Ablauf des Reisepasses des Abtragstellers.
NEU!Ab 08.09.2010 muss man im Rahmen des ESTA-Antrags eine Einreisegebühr von 14 US$ per Kreditkarte bezahlen.
Man kann auch aus Kanada oder Mexiko ohne Visum mit den entsprechenden Formalitäten einreisen. Dafür braucht man vorher kein Internet-Formular Esta auszufüllen, da dies nur bei Einreise zu Wasser und per Flugzeug gilt. Man muss an der Grenze 6 US$ pro Person "Eintritt" bezahlen,
Man darf generell keine frischen Lebensmittel (Obst, Brote) und kein Fleisch in jeglicher Form einführen! (-> siehe Infos der US Botschaft(Zoll)) Bei abgepackten Lebensmitteln muss man dem Zollbeamten u.U. erklären (Koffer auf!), was darin ist.
Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen oder zum Arbeiten / Studieren ist ein Visum erforderlich (siehe US Botschaft Infos).
Flughafen:
Nach dem Aussteigen muss man sich zunächst in eine der Schlangen vor dem Einreisebeamten einreihen. Dieser prüft den Pass und ggf. das Einreiseformular, heftet einen Abschnitt davon in den Pass und stempelt alles x-mal ab. Er fragt auch nach dem Zweck der Reise (Tourist or Business?), macht ein Foto vom Gesicht und scannt von jedem Finger den Fingerabdruck ein. Dann kann man sein Gepäck vom Fließband holen ("Baggage Claim") und damit durch den Zoll ("Customs", Info) gehen, der das entsprechende Formular entgegennimmt. Nach dem Passieren der Zollkontrolle werden an vielen Flughäfen die Fluggäste erneut durchsucht und das Handgepäck durchleuchtet, aufgegebene Koffer müssen wieder abgegeben werden. Die Reisenden erhalten sie erst nach der Personenkontrolle zurück.Die bisher beschriebene Prozedur gilt auch, wenn man nur einen Zwischenstop auf dem Weg zum eigentlichen Reiseziel macht und kann bis zu 2 - 3 Stunden dauern! (immer am 1. US-Flughafen, wo man landet). Danach muss man sich um den Weitertransport des Gepäcks kümmern und sich zum Gate des Anschlussflugs begeben.
Ist man am Zielflughafen, sollte man als nächstes nach Schildern "Rental Cars" Ausschau halten. Meistens fährt ein Bus der Mietwagenfirma vom Flughafenausgang zum Büro und den Parkplätzen. Nach Empfang der Papiere und Schlüssel lässt man sich am besten gleich den Weg zum Hotel beschreiben. Meistens gibt es auch einen Computer, der die Wegbeschreibung ausdruckt.
Autofahren:

Interstate Zeichen
Hwy Zeichen

Es besteht Anschnallpflicht! Die Umgewöhnung auf Automatik (linken Fuß vergessen!) ist meist problemlos (vorher mit der Bedienung vertrautmachen!).
Amerikaner fahren defensiv, kein Kavalierstart!
Wenn kein Schild "No Turn On Red" vorhanden, darf man bei roter Ampel und keinem Verkehr von links nach rechts abbiegen.
Auf Interstate Highways (Autobahnen, hier I75) und mehrspurigen Stadtautobahnen darf rechts überholt werden. Außer den Interstates gibt es noch US Highways (z.B. die Route 66, hier R95) und State Highways (z.B. California Route 1, hier R49).
Four Way Stop (Stop-Schilder an allen 4 Straßen einer Kreuzung): wer zuerst an der Kreuzung ankommt, darf auch zuerst wieder anfahren.
Besondere Vorsicht, wenn Kinder in der Nähe sind! Kinder zu verletzen ist ein schwer zu bestrafendes Vergehen und der Fahrer hat immer Schuld.
An blinkenden Schulbussen darf (auch in der Gegenrichtung) nicht vorbeigefahren werden.
Die vorgeschriebene Geschwindigkeit (+ ca.10 mph) sollte strikt eingehalten werden (hohe Geldstrafen!). Außerhalb von Ortschaften darf man nicht auf der Fahrbahn anhalten, sondern muss diese verlassen.
Generell steht auf den Verkehrszeichen mehr Text als bei uns. So gibt es statt des Überholverbotsschilds, ein Schild mit der Aufschrift "DO NOT PASS".
Bei Polizeikontrolle (der Streifenwagen mit Sirene und Blaulicht bleibt hinter einem!) sofort rechts anhalten, nicht aussteigen, Fenster runterdrehen, Hände ans Lenkrad und ruhig und höflich bleiben.
Tanken:
Das Benzin (Gas) wird in Gallonen (gallons) gemessen und ist im Vergleich zu Europa sehr billig. Die Steuer ist im Preis enthalten. In abgelegenen Gegenden muss man vorher bezahlen! Die modernen Tanksäulen sind mit mit Kreditkartenlesern und einer Anzeige, was zu tun ist, augerüstet. Sie haben nur eine Zapfpistole und man wählt die Benzinart per Tastendruck. Manchmal muss man nach dem Entnehmen der Zapfpistole einen Hebel umzulegen oder ein Startknopf zu drücken, bevor der Sprit läuft. Nimmt man statt dieses 'Self Service' den 'Full Service', macht alles der Tankwart, der dafür ein Trinkgeld erwartet. Für die normalen Mietwagen reicht 'Regular unleaded' oder 'Regular Plus'. Es gibt keine Tankstellen an den Autobahnen, sondern nur an den Ausfahrten!
Schreibweisen:

7.1

An einige Unterschiede in der Schreibweise zu der unsrigen sollte man sich gewöhnen. Das Datum wird MM/TT/JJ statt TT.MM.JJ geschrieben (z.B. '12/04/03' statt '04.12.03') oder 'July 4, 2003' statt '4.Juli 2003'.
Ferner gibt es eine andere Schreibweise der Ziffern 1 und 7, die u.U. zu Verwirrung führen kann. Die 1 wird ohne Aufstrich und die 7 ohne Querstrich geschrieben (siehe Bild links!), Es wird ein Dezimalpunkt, statt -Komma geschrieben. Die Tausendertrennung ist das Komma (100,000 statt 100.000 für hundertausend).
Die Uhrzeit zählt nur 12 Stunden, jeweils vormittags (AM) und nachmittags (PM). Z.B. 13 Uhr = 1 PM.
Die Adresse (Anschrift) wird folgendermaßen geschrieben:
Vorname Name
Hausnummer Straße
Ort, Staat(Abk.) ZIP-Code (Postleitzahl)
z.B.:Volkhard Giese
207 2nd Ave
Kingston, NY 12401
Maße & Gewichte:
Entfernung: 1 mi (mile) = 1,609 km
1 yd (yard) = 91,44 cm
1 ft (foot) = 30,48 cm
1 " (inch) = 2,54 cm
Volumen: 1 pt (pint) = 0,473 l
1 qt (quart) = 0,946 l
1 gal (gallon) = 3,785 l
Wichtig beim Backen: 1 cup = 0,24 l (Messbecher!)
Gewicht: 1 oz (ounce) = 28,35 g
1 lb (pound) = 453,6 g
Temperatur wird in USA in Grad Fahrenheit (F) statt Grad Celsius (C) angegeben. Umrechnung:
F = (C * 9/5) + 32
C = (F - 32) * 5/9
Strom:
In USA und Kanada ist die elektrische Spannung 110V. Also Rasierapparat etc. umstellen! Die deutschen Stecker passen nicht in die amerikanischen Steckdosen, deshalb sollte man einen oder mehrere Adapter mitnehmen
Telefon:
Der Notruf ist überall 911. Die Telefonnummern sind in der Regel 7-stellig. Bei Ferngesprächen muss man die 1 und den 3-stelligen Area Code (in Klammern geschrieben) vorwegwählen, z.B. 1-(619)786-2387. Die 1-800-Nummern sind kostenlos ('toll free'). Die Vorwahl nach Deutschland ist 011-49-(dt. Vorwahl ohne die 0). Viele Firmen geben ihre Nummern auch in Buchstaben an, damit man sie sich besser merken kann, z.B. 1-800-MOTEL6 (siehe Motels). Deshalb stehen auf der Telefontastatur neben den Ziffern auch Buchstaben (2-ABC, 3-DEF, 4-GHI, 5-JKL, 6-MNO, 7-PRS, 8-TUV, 9-XYZ), also MOTEL6= 668356. Für das Telefonieren aus Telefonzellen braucht man viele Quarters (25cent Stücke). Bei Ferngesprächen sagt einem der Operator nach dem Wählen, wieviel man reinstecken muss. Man kann auch 'Prepaid' Telefonkarten kaufen, deren Nummer man dem Operator sagt, der den Betrag dann abbucht. Eine weitere Möglichkeit ist, eine Calling Card zu benutzen.
Die Vorwahl von Deutschland nach USA und Kanada ist 001 (+ Area Code + Nummer). (=> Vorwahl suchen) Eine Gesprächsminute (Call by Call) kostet ca. 2-3 EuroCent/Min.
Übrigens: die meisten deutschen Handys (US-Bezeichnung: cell phones oder mobile phones) funktionieren in den USA nicht, es sei denn, es ist ein teures Tri-Band-Handy mit GSM1900-Standard.
Post:

USPS

Die Briefkästen (Letter Box, Mail Drop) haben eine große Klappe und sind blau. Manchmal gibt es mehrere auf einmal, wovon einer z.B. für lokale und einer für überregionale Post ist (Aufdruck beachten!). Die Post nach Deutschland braucht zwischen 5 und 14 Tage. Aufschrift "By Airmail" nicht vergessen!
Für eine Postkarte nach Deutschland ist z.Z. eine 55-Cent-Briefmarke notwendig.
Briefmarken gibt es außer im 'Post Office' auch in vielen Geschäften und Hotels (Vorsicht: manchmal gegen Aufpreis!).
Radio/TV:
Es gibt unendlich viele lokale Radiosender, meist nach Sparten ("Pure Rock'n'Roll", "Country & Western", ..). Man bekommt dort auch meist Infos über örtliche Veranstaltungen.
Im Fernsehen gibt es jeweils die örtliche Version der drei Stationen CBS, ABC und NBC und zusätzlich je nach Gegend einige Kabelsender. Nützlich für die Reise ist z.B. ein 'Weather Channel', der rund um die Uhr Wetterberichte sendet. Viele Motels werben mit "Free HBO & ESPN", das sind Pay TV Sender (ohne Werbung) für Spiefilme bzw. Sport. Eine neue Sendung beginnt meist zur vollen Stunde. Programmhefte gibt es in jedem Supermarkt, meist an der Kasse.
Kinos:
Kinos befinden sich vielfach in einer Mall. Am Eingang kann man das obligatorische Popcorn kaufen (vorsicht: salzig!). Im Kino gibt es keine Werbung (außer für andere Filme).
Einkaufen:
Supermärkte haben meist bis 22 Uhr oder rund um die Uhr geöffnet, die Malls bis 20 oder 21 Uhr. Die übrigen Geschäfte öffnen zu sehr unterschiedlichen Zeiten (auch Sonntags). Die Preise in den Geschäften sind immer Nettopreise, d.h. es kommt noch die Vekaufssteuer (Sales Tax) darauf, je nach Bundesstaat ca. 3 - 8 %. Einige Bundesstaaten haben keine Verkaufssteuer (No Tax!), z.B. Oregon und Montana.
Günstig einkaufen kann man Textilien (unterschiedliche Größen USA/Deutschland beachten!) wie Jeans, T-Shirts, Oberhemden sowie Sportartikel und -schuhe und Fotoapparate.
Sehr günstig kann man auch in 'Factory Outlets' (Suche: Outletsonline, Outletbound) einkaufen, das ist ein Fabrikdirektverkauf, wo oft 2.Wahl verkauft wird.
Auf Sonderangebote achten ("SALE")!
Mehr zum Shopping gibt es hier !
Am Strand:
"Oben ohne" am Strand liegen oder baden ist für Frauen verboten. Auch Kleinkinder dürfen nicht nackt herumlaufen. Die Männer tragen hauptsächlich weite lange Boxershorts. Es gibt nur wenige FKK-Strände in Kalifornien, Florida und Hawaii.
Alkohol trinken im Freien ist wie fast überall verboten, es sei denn die Flasche ist unauff&ällig in einer Tüte versteckt. Auch das Rauchen am Strand wird nicht gern gesehen. Die Polizei fährt vielfach mit kleinen Buggys Streife.
Preis -Ermäßigungen:
..gibt es für Schüler, Studenten, Behinderte und Rentner beim Eintritt, beim Hotelpreis und bei vielen Veranstaltungen. 10% Ermäßigung geben die meisten Hotels für AAA-Mitgliedschaft (siehe oben unter "Reiseplanung").
In Hotels, Supermärkten usw. liegen Hefte oder Zeitungen mit Coupons, mit denen es Rabatt gibt. Es gibt sie für fast alles von der Pizza bis zum Hotelzimmer. Man muss sie nur bei den entsprechenden Unternehmen an der Kasse vorlegen, um die Preisermäßigung zu erhalten..
Bei Krankheit...
Ist man nicht privat versichert, sollte man eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen haben. Diese kostet nur ca. 6 - 10 Euro/Jahr pro Erwachsener, bzw. 15-20 Euro/Jahr für eine Familie. Das gilt meistens für mehrmalige Reisen von bis zu 6 Wochen. Längere Reisen sollte man besser einzeln versichern.
In den USA muss man beim Arzt sofort bezahlen, die Rechnung kann man zu Hause einreichen. Im Krankenhaus muss man sofort eine Anzahlung leisten (Kreditkarte). Die Behandlung ist teuer, auch die die Medikamente sind erheblich teurer als bei uns. Man bekommt sie auf Rezept (Prescription) in der Pharmarcy oder im Drugstore an einem speziellen Tresen.
Die Leute...
...sind freundlich und hilfsbereit. Die Kassiererin im Supermarkt begrüßt jeden mit einem freundlichen "Hi!" oder "How are you?". Die Serviererin (Waitress) im Restaurant fragt mehrmals während des Essens, ob man noch einen Wunsch hat. Bei Autopannen hält garantiert jemand an, um zu helfen.
Bei allen Gelegenheiten kommt man leicht mit Fremden ins Gespräch, meist kommt die Frage "Where are you from?"
...sind sehr kinderlieb. Familien mit Kindern werden bevorzugt behandelt
...sind etwas prüde, so muss z.B. am Strand jeder, auch die kleinen Babies, einen vollständigen Badeanzug anhaben.
Die Nationalparks

National Parks Pass

Neu ist der Der National Parks Pass, eine Familien- (bzw. PKW-) Dauerkarte für alle Nationalparks der USA. Er kostet 50$ und ist gültig für 1 Jahr. Bei einem normalen Eintritt für 1 PKW von 15-25$ lohnt er sich also, wenn man mehr als 3 Parks besucht. Der Pass gilt nur für die National Parks und National Monuments, nicht für die State Parks! Er ersetzt den bisherigen 'Golden Eagle Passport', den es jetzt als Erweiterung (Hologramm-Aufkleber) des 'National Parks Pass' gibt (dann insgesamt 65$), und der zusätzlich den Eintritt für die Gebiete beinhaltet, die durch das 'Bureau of Land Management (BLM)' (z.B. Wilderness Areas), den 'U. S. Fish and Wildlife Service' und den 'U. S. Forest Service' (National Forests) verwaltet werden.
Am Parkeingang bekommt man die offizielle Karte mit Fahr- und Wanderwegen und den wichtigsten Infos. Im Visitor Center der Parks (unbedingt besuchen) gibt es umfangreiches Informationsmaterial, Bücher, Poster, Videos, CDs etc. und meistens eine Film- oder Diavorführung.
Feiertage
Banken, Regierungsgebäude, Postämter, viele Geschäfte, Restaurants und Museen sind an den folgenden gesetzlichen Feiertagen geschlossen:
Neujahr (1. Januar),
Martin Luther King,Jr. Day (dritter Montag im Januar),
Presidents Day (dritter Montag im Februar),
Memorial Day (letzter Montag im Mai),
Unabhängigkeitstag (4. Juli),
Labor Day (erster Montag im September),
Columbus Day (zweiter Montag im Oktober),
Veterans Day (11. November),
Thanksgiving Day (vierter Donnerstag im November)
und am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember).
Trinkgeld (Tip)
In der Regel ist das Trinkgeld in den Preisen im Restaurant nicht eingeschlossen. Außnahmen gibt es in Gebieten mit vielen europäischen Touristen, z.B. in Florida. Dort auf den Hinweis: "Tip is included” achten!
Es wird erwartet, daß man dem Kellner ein Trinkgeld 15 - 20 % des Netto-Preises überlässt. Das Bedienpersonal ist darauf angewiesen, da Trinkgelder seine Haupteinkünfte sind.
In Fastfood-Restaurants gibt man kein Trinkgeld, bringt die Kellnerin die Getränke (z.B. bei Sizzler's), gibt man 5-10 % Trinkgeld. Im Hotel bekommt der Gepäckträger ca. 1$ pro Gepäckstück. Dem Zimmermädchen legt man ca. 1$ pro Nacht auf das Kopfkissen.
Weitere Tipps für 'Tips'
Besonderheiten
In manchen Bundesstaaten gibt es an den Interstates oder Highways 'Welcome Center', wo es Erfrischungen gibt und Informationen über den Staat und seine Sehenswürdigkeiten. Bei der Einreise nach Kalifornien wird man auf frisches Obst und Gemüse durchsucht, das nicht eingeführt werden darf.
Rückreise
Den Rückflug sollte man nicht auf den letzten Urlaubstag legen, da sich dieser u.U. um 1 Tag verzögern kann. Bei einer längeren Reise sollte man sich ein paar Tage vor dem Rückflugtag telefonisch beim Flughafen oder der Fluggesellschaft erkundigen, ob der gebuchte Flug noch planmäßig stattfindet
deutscher Zoll
Beim Einkauf in den USA sollte man auch an den deutschen Zoll denken, wenn man wieder nach Hause will ohne zu viel nachzahlen zu müssen. Zollfrei darf man alles einführen, was man zum poersönlchen Gebrauch mit sich führt, wenn es dafür kein Einführverbot gibt und bestimmte Freigrenzen nicht überschritten werden
Es gelten die folgenden Mengen- und Wertgrenzen:
  1. Tabakwaren, wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:
    • 200 Zigaretten oder
    • 100 Zigarillos oder
    • 50 Zigarren oder
    • 250 g Rauchtabak oder
    • eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren.
  2. Alkohol und alkoholhaltige Getränke, wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:
    • 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 % vol oder unvergällter Ethylalkohol mit einem Alkoholgehalt von 80 % vol oder mehr oder
    • 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 % vol oder weniger oder
    • 2 Liter Schaumweine oder Likörweine oder
    • eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren und
    • 4 Liter nicht schäumende Weine.
  3. Kaffee, wenn der Einführer mindestens 15 Jahre alt ist:
    • 500 g Kaffee oder
    • 200 g Auszüge, Essenzen oder Konzentrate aus Kaffee oder Zubereitungen auf der Grundlage dieser Waren oder auf der Grundlage von Kaffee.
  4. Parfüms und Eau de Toilette
    • 50 g Parfüms und
    • 0,25 Liter Eau de Toilette.
  5. Arzneimittel
    • die dem persönlichen Bedarf während der Reise entsprechende Menge.
  6. andere Waren
    • bis zu einem Warenwert von insgesamt 430 EUR (unter 15 Jahre 175 Eur) (Wichtig bei Jeans-Einkäufen etc.!).
    • Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff.

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