Detroit

USA/CDN 99


4.Tag: Chicago - Detroit

Nach Aus-checken und Auto-beladen, fahren wir um 10:30 Uhr los. Wir nehmen die I-94 nach Osten. Der Verkehr ist extrem, aber die Staus sind zum Glück nur auf der Gegenfahrbahn. Es dauert ewig, bis wir aus der Stadt heraus sind. Um die Mittagszeit nehmen wir die Ausfahrt bei Paw Paw, wo wir bei 'Pizza Hut' essen. Nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt nebenan geht's weiter nach Osten. Wir haben die Zeitzonengrenze zur Eastern Standard Time überschritten und verlieren 1 Stunde. In Detroit kommen wir in der Nähe des Flughafens vorbei und sehen eine Maschine nach der anderen einschweben. Im Norden braut sich ein Gewitter zusammen. Die Autobahn geht bis mitten in die Stadt, und als wir beim Hotel ankommen, bricht das Gewitter mit Platzregen los. Wir laden im Gedränge vor der Einfahrt aus und bringen das Auto in die Parkgarage nebenan.
Detroit, Renaissance Center

Detroit: Renaissance Center

Trotz Reservierung gibt man uns erst ein Zimmer mit nur einem Bett, so dass wir nach einigem Verhandeln wieder umziehen. Das Hotel ist in einem runden Turm des modernen, teilweise noch im Bau befindlichen Glaspalast des Renaissance Center direkt am breiten Detroit River mit Blick auf die Kanadische Stadt Windsor gegenüber. In den unteren Etagen, die wir durchwandern, befinden sich Geschäfte und Restaurants. Wir landen in einem China-Restaurant zum Abendessen.

5.Tag: Detroit - Dearborn (Henry Ford Museum and Greenfield Village) u. zur.

Um 9:30 Uhr brechen wir auf. Wir fahren dieselbe Autobahn zurück, die wir gestern gekommen sind und biegen in Dearborn rechts ab. Hier besteht der ganze Stadtteil aus Werken, Anlagen und Wohnungen der Ford Motor Company. Nach 20 Minuten Fahrt sind wir beim Henry Ford Museum. Das Kombi-Ticket (incl. Greenfield Village) kostet 22$ pro Nase. Wir besichtigen zunächst die riesige Halle des Museums. Dort sind nicht nur alte Autos ausgestellt, sondern auch Lokomotiven, Flugzeuge, Fahrräder, Traktoren und Landmaschinen. Auch Dampfmaschinen und Stromgeneratoren gibt es zu sehen. Sehr interessant sind die alten Wohnungseinrichtungen und Haushaltsgeräte.

Wie in allen amerikanischen Museen, kann der Besucher natürlich Hand anlegen und Knöpfe und Hebel bedienen. Die Kinder pausen eifrig mit Buntstiften die Bild-Vorlagen von Maschinen und Fahrzeugen auf Papier. Ein großer Bereich steht für Kinder zur Verfügung, um spielerisch die Gesetze der Physik anzuwenden. Für die älteren Besucher sind eine Reihe von Präsidenten- Limousinen aufgereiht, die eigene Erinnerungen wachrufen können.

Detroit/Dearborn

Detroit/Dearborn: Greenfield Village

Nach einem Lunch im Restaurant besuchen wir den zweiten Teil, das Freilichtmuseum 'Greenfield Village'. Dort hat Henry Ford nicht nur Gegenstände sondern komplette Gebäude mit Einrichtung gesammelt und in einem Park aufgestellt. So kann man z.B. Fords Geburtshaus, Edisons Labor und den Fahrradladen der Gebrüder Wright besichtigen. Wir bummeln durch den schönen Park und schauen an, was es zu sehen gibt. Um 17 Uhr schließt das Museum und wir besteigen unser Auto, um zurück in die Stadt zu fahren.

Bevor wir zum Hotel kommen fahren wir noch durch Downtown Detroit. Hier ist noch einiges vom Verfall der Stadt (durch Autokrise und Rassenunruhen in den 70er und 80er Jahren) zu sehen: freie Flächen, unbewohnte Häuserblocks, ausgebrannte Ruinen etc. (Siehe Yahoo 'Pick of the Year 1998': The Ruins of Detroit). Die Stadt ist im Umbruch und das Renaissance (= Wiedergeburt) Center (erbaut 1977 u.a. durch Henry Ford II.), zu dem außer dem Hotel noch Büros, Restaurants und Geschäfte gehören, soll der Kern einer neuen modernen Stadt werden. Eine Hochbahn führt von hier zu den anderen Stadtteilen.

Neben diesem Center findet an diesem Wochenende ein Afro-American Festival statt. Wir schlendern über den Markt, auf dem Kunsthandwerk und Kleidung angeboten werden, und gehen, vorbei an einer Bühne mit Live Music, zum Detroit River.

Danach wandern wir noch in das relativ nahegelegene Greek Town, das hauptsächlich aus einem Straßenzug mit Restaurants und Geschäften besteht. In einer Konditorei kaufen wir frisches europäisches Brot und trinken Cappuccino. Dann geht's zurück zum Hotel, wo wir zu Abend essen.

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Page updated: Sept 16 1999