Um 9.15 Uhr brechen wir in Montrose auf, erst geht's Richtung Süden, bevor
wir uns nach Westen wenden und eine einsame Straße über Berge und durch
Täler fahren. Schließlich bewegen wir uns südlich der La Sal Mountains
und erreichen die Route 191, auf der wir nach rechts Richtung Moab
abbiegen. Da es noch zu früh zum Einchecken im Hotel ist, fahren wir erst zum
Supermarkt und essen dann bei Pizza Hut zu Mittag. Um 13.45 Uhr beziehen wir dann
unser Zimmer in dem Hotel, das wir schon vom letzten Jahr kennen.
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| Der 'Delicate Arch', Wahrzeichen von Utah Nach kurzer Pause fahren wir in den nahegelegenen Arches National Park. Um 15.10 Uhr wandern wir dort beim Parkplatz an der Wolfe Ranch los und beginnen den 1,5 Meilen langen Aufstieg zum 'Delicate Arch', dem schönsten Naturbogen der Welt und dem Wahrzeichen des Staates Utah. Dies war der besondere Wunsch von Volkhard zu seinem Geburtstag! Das Wetter ist schön und nicht zu heiß. Die meiste Zeit geht es über nackten Felsen ("Slick Rock"), aber nicht sehr steil, nach oben. Der Weg ist durch kleine Steinhäufchen markiert. Zu Schluss muss man an einer Felswand über einen schmalen dahineingehauenen Pfad gehen, bevor sich plötzlich das Blickfeld nach rechts öffnet und der Delicate Arch auftaucht. Er steht oberhalb einer interessant geformten Felswanne direkt am Abgrund. Dahinter sieht man in der Ferne die La Sal Mountains. Der Aufstieg hat eine dreiviertel Stunde gedauert. Nun ruhen wir uns auf den Felsen aus und stärken uns mit Kuchen und Getränken. Über den runden, geneigten Fels klettern wir bis zum Bogen, um einmal direkt darunter zus tehen. Nach knapp einer Stunde lösen wir unsern Blick vom Delicate Arch und beginnen mit dem Abstieg. Beim Visitor Center schauen wir auch noch kurz hinein, bevor wir zum Hotel zurückfahren. |
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| Auf dem Weg zum 'Needles District': Der 'Newspaper Rock' Nachdem wir die River Rafting Tour für den nächsten Tag gebucht haben, fahren wir die 75 Meilen zum 'Needles District' des Canyonlands NP. Auf dem Weg dorthin kommen wir am 'Newspaper Rock' vorbei. Dort sind an einer Felswand dicht an dicht Petroglyphen zu sehen, Zeichnungen von Jagdszenen mit Tieren und anderen Symbolen der Ureinwohner Amerikas. Im Park besuchen wir zunächst das Visitor Center. Dann fahren wir die Straße von einem Viewpoint zum nächsten. Ein Rundweg führt zu Ruinen einer alten Siedlung, an einem Overlook sehen wir einen Felsen in der Form eines Holzschuhs. Eine etwas längere Wanderung machen wir bei dem Potholes. Das sind Vertiefungen in den flachen Felsen, in denen sich das Wasser sammelt und sich so pflanzliches und tierisches Leben halten kann. An einem größeren Teich sehen wir kleine Kaulquappen und eine Libelle. Auf den Felsflächen liegen überall große Felsformationen von seltsamer Gestalt herum. Von den flachen Felskuppen hat man einen weiten Blick übers Land. Am Horizont zucken Blitze aus schwarzen Wolken. |
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| Canyonlands: Felstürme im 'Needles District' Am Ende der Strecke liegt der 'Big Spring Canyon Overlook'. Hier haben wir Ausblicke auf Steinsäulen, Schluchten und Felsen. Von hier gehen viele Trails ab, u.a. zum Ausblick auf den Zusammenfluss von Green River und Colorado River. Uns sind diese Wege aber zu weit. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher zum 'Elephant Hill', wo wir unser Picknick machen. In der Ferne sieht man die 'Needles', nadelförmige Felsspitzen. Zum Schluss machen wir noch ohne Sieglinde, die im Auto wartet, einen Rundweg, der unter Felsüberhängen hindurch und über Leitern auf die Felsen hinaufführt. Um uns herum ist Blitz und Donner und wir müssen uns beeilen. Während der Rückfahrt kommen wir durch Platzregen und Gewitter. Von den Felsen links und rechts der Straße stürzen sich braunrote Bäche und Wasserfälle, teilweise ist die Straße überflutet. |
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| Rafting auf dem Colorado River bei Moab, UT (X) Um 8.15 Uhr sind wir bei der River Rafting Firma und warten. Um 9.10 Uhr geht's dann wirklich los: Mit einem Bus, an dem ein Anhänger mit den Schlauchbooten hängt, werden wir das Colorado-Tal hinauf gefahren. Am Startplatz werden die Boote aufgeblasen und zu Wasser gelassen. Immer 6 Leute rudern ein Boot und ein Guide sitzt hinten am Steuerruder und kommandiert die Ruderer. Unser Guide Chris erklärt uns unterwegs ausführlich die Gegend. Zu dieser Jahreszeit ist auf dem größten Teil der Strecke der Fluss relativ ruhig. Einige der anderen Ruderer spritzen sich gegenseitig nass oder springen ins Wasser. Aber es gibt auch 4 Stromschnellen (Rapids). Dort muss kräftig gerudert werden und manchmal kommt ein großer Schwall Wasser ins Boot und durchnässt uns. Das ist nach dem Geschmack von Till! Um 12.15 Uhr sind wir am Landungsplatz. Auf dem Busanhänger wird ein Lunch-Buffet aufgebaut. Es gibt Salate, Brot und Limonade. Nach dieser Stärkung werden wir nach Moab zurückgebracht, während der Teil der Gruppe, der die ganztägige Tour gebucht hat, wieder in die Boote steigt. |
Abends wird nach dem Restaurantbesuch noch Doppelkopf gespielt.
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| Im Jeep durch das Canyonland bei Moab Um 9.05 Uhr fahren wir mit dem geliehenen roten Jeep Wrangler in Moab ab. Zuerst geht es auf der asphaltierten 'Potash Road' direkt am Colorado entlang bis zu der Pottasche-Fabrik. Dann beginnt der unbefestigte 'White Rim Trail'. Er führt auf dem unteren Plateau (ca. 500m unter dem 'Island in the Sky' District) durch die Canyonlands. Rechts leuchten die steil aufragenden rotbraunen Felswände und links fällt es ebenso steil ab zum Fluss. Man wundert sich, wie langsam man auf diesem Weg vorankommt. |
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| Blick auf den Colorado River Schließlich sind wir unterhalb des 'Dead Horse Point' und haben an mehreren Stellen einen wunderbaren Blick auf das Colorado Gooseneck unter uns. Weitere Aussichtspunkte folgen. Wir erreichen den 'Musselman Arch' und machen unterwegs Picknick. Wir suchen nach der Abzweigung zum Fluss, finden sie aber nicht. Einmal müssen wir über einen kleinen Pass fahren, wo die Trasse eher einer Felstreppe als einer Straße gleicht. Hier müssen wir zum 1.Mal den Allradantrieb einschalten. Der Weg führt immer wieder um eine Schlucht oder einen Felsvorsprung herum. Schließlich kehren wir um 13.20 Uhr um. Die Sonne brennt unerbittlich, aber wir haben uns mit Mützen geschützt, da wir mit offenem Verdeck unterwegs sind. |
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| Der 'Shafer Trail' windet sich hinauf zum 'Island in the Sky' Nun unternehmen wir auf dem steilen und schmalen Shafer Trail den Aufstieg zum 'Island in the Sky'. Der Weg führt in Serpentinen an der Felswand empor und hat natürlich keine seitlichen Begrenzungen. Auch hier ist Allradantrieb notwendig, da sonst die Räder durchdrehen würden. Endlich haben wir es geschafft. Wir besuchen das Visitor Center und fahren dann in Richtung Moab zurück. Wir nehmen den unbefestigten Weg durch den 'Long Canyon', der uns auch grandiose Landschaft bietet und der wieder hinunter zur 'Potash Road' an den Colorado führt. |