Aufbruch in Baker City ist, wie inzwischen fast jeden Tag, um 8.40 Uhr. Nach 20 Minuten kommt schon der erste Stop: das 'Oregon Trail Interpretive Center'. Es liegt auf einer Anhöhe mit schönem Blick über die Ebene. Draußen sind Teepees und Pferdewagen aufgebaut und innen machen wir einen Rundgang vorbei an lebensgroßen Figuren, Schaukästen und Filmvorführungen. Nun wissen wir fast alles über die Lebensumstände der Menschen zu Zeiten der großen Trecks nach Westen, die u.a. auf dem besagten Trail um 1846 von Independence in Missouri 2000 Meilen bis Oregon City zogen, um den letzten Rest des Kontinents zu kolonisieren.
So mit neuem Wissen versehen, machen wir uns auf den Weg nach Nordosten in die Rocky Mountains.
Gegen Mittag erreichen wir den Hells Canyon
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| Der Hell's Canyon Stausee in Idaho Es ist der tiefste Canyon der USA und der einzige, in den man mit dem Auto hineinfahren kann. Letzteres liegt daran, dass die Stromgesellschaft hier den Snake River aufgestaut hat und entsprechende Straßen und Stromleitungen verlegt hat. Wir fahren also die 23 Meilen am Stausee entlang in die Schlucht hinein, bis wir bei der Staumauer ankommen. Ab hier fließt der Schlangenfluss wild über Stromschnellen durch den Canyon nach Norden weiter. Wir warten in glühender Hitze an der Anlegestelle auf das Jet Boat, das zweimal am Tag von hier startet. Gut zwei Stunden sind wir unterwegs, mit 40 km/h durch die Stromschnellen oder langsam an steilen Felswänden entlang. Vom fachkundigen Bootsführer und einer Führerin werden wir über alles informiert. Auf einem kurzen Landausflug erzählt uns die Führerin u.a. Geschichten von den Menschen, die hier lebten und zeigt uns Felszeichnungen.
Nach der Rückkehr fahren wir wieder aus dem Canyon heraus, vorbei an seltsam
wie zugedeckte Riesen aussehenden Bergen über Nebenstraßen Richtung Osten,
bis wir in Cambridge auf die Hauptstrecke kommen, die östlich des Canyons entlang
führt. Wir machen einen Abstecher nach Osten und fahren gegen 19.00 Uhr vor
unserem Motel in McCall, Idaho, vor. Hier ist es allerdings schon 20.00 Uhr, da wir
die Zeitzone gewechselt haben. |
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| Blick vom 'Heaven's Gate' über den Hell's Canyon Zur üblichen Zeit brechen wir auf und sind um 9.45 Uhr in Riggins, einem Ort, der fast nur vom Wildwasserfahren (River Rafting) lebt. Wir machen von dort aus per Auto einen 19 Meilen langen Aufstieg auf schmaler, holpriger Piste in die Berge. Blühende Bergwiesen und tolle Ausblicke laden zum Anhalten ein. Vom Parkplatz geht es zu Fuß weiter bis zum Gipfel des "Heaven's Gate Overlook". An einer Seite sieht man schneebedeckten Berge und auf der anderen kann man die Schlucht des Hell's Canyon erahnen. Zurück geht's über dieselbe Holperstraße und um 13.45 Uhr sind wir wieder in Riggins.
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Nun führt uns die Straße entlang des Flusses nach Norden, wir biegen dann
aber bald Richtung Nordosten ab, wo es über die Berge geht.
Kurz hinter Grangeville, wo noch ein Quilt Shop besucht werden muss, überqueren wir die Grenze nach Montana.
Auf gewundener Straße folgen wir dem Laufe eines Flusses. Um 17.45 Uhr sind wir
bei unserem Motel in Missoula.
Nach dem obligatorischen Besuch im Supermarkt, wo heute ein neuer Föhn erstanden
wird, gibt's Dinner bei Sizzler's.
Weitere Links:
GORP
Hells Canyon
usa-westen.info