USA-Reise 96: Death Valley

Death Valley

USA 96

21. Tag: Las Vegas - Death Valley (nördlicher Teil)

Nach dem Bepacken und Betanken des Autos starten wir um 9:35 Uhr in Las Vegas. Auf der Interstate 95 geht's Richtung Norden bis Beatty, dann links ab ins Death Valley. Man fährt steil bergab in das Wüstental, das ja unter dem Meeresspiegel liegt. Auf der Straße begegnen wir einem Coyoten, der von einem Wohnmobilfahrer gefüttert wird.


Death Valley(2)
Death Valley, CA: Sandwüste

Um 12:15 Uhr checken wir im Motel in 'Stove Pipe Wells' ein. Es ist einfach aber sauber, Trinkwasser ist knapp und nur an Wasserhähnen vor der Tür zu bekommen. Es gibt kaum noch andere Häuser hier, aber einen kleinen Supermarkt. Wir kaufen Sandwiches und Joghurt und suchen uns ein schattiges Plätzchen zum Essen.
Um 14 Uhr unternehmen wir einen Ausflug zu 'Scotty's Castle', einem ehemaligen Wintersitz eines Millionärs aus Chicago, das heute unter der Verwaltung des National Park Service steht. Um 15:50 Uhr nehmen dort an einer Führung durch das Haus teil, die von einer in historischer Tracht gekleideten Rangerin geleitet wird. Man sieht viel Prunk und Pracht und hört ein elektrisches Klavier hinter einem Holzpaneel. Nach der Besichtigung fahren wir zum in der Nähe liegenden 'Ubehebe Crater', bei dem man vom Rand in die Tiefe schauen kann. Er ist allerdings schon seit tausenden von Jahren erloschen.
Auf dem Rückweg machen wir einem Abstecher zu den Sanddünen. Nach einem Picknick wandern wir durch den warmen Sand, wo aber auch blühende Büsche wachsen. Nach einem Hinweis auf mögliche Skorpione, ziehen die Kinder die Schuhe schnell wieder an.
Um 18:30 Uhr sind wir wieder im Motel. Abends essen wir (recht teuer!) in dem dazugehörigen Restaurant.


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22. Tag: Death Valley (südlicher Teil) - Joshua Tree NP


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Death Valley: Der berühmte 'Zabriskie Point'

Um 9:15 Uhr brechen wir auf zu dem in der Nähe liegenden 'Mosaic Canyon'. Dort wandern wir ein Stück hinein und sehen, woher der Canyon seinen Namen hat: In den glatten Felswänden sind kleine Steinchen eingeschlossen. Auf dem Rückweg haben wir einen weiten Blick in das Tal mit der kleinen Oase Stove Pipe Wells.
Dann fahren wir zurück und wenden uns Richtung Süden. Im Visitor Center sehen wir u.a. eine Dia-Show an. Es schließt sich ein Abstecher an, vorbei an 'Furnace Creek', zum 'Zabriskie Point' mit den bunten Lehmhügeln, die wie Felsen aussehen.


Death Valley(1)
Death Valley: In der Ferne die Salzebene

Später fahren wir auf einer Einbahn-Schleife den 'Artist's Drive' entlang. Dort schimmert das Gestein durch Mineralienablagerungen in Grün- und Blautönen.


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'Devil's Golf Course': Die Salzkruste hat ein früherer See hinterlassen

Nächste Station ist 'Devil's Golf Course', der ziemlich unebene, mit einer dicken Salzschicht verkrustete Boden eines hier vor Tausenden von Jahren ausgetrockneten Sees.
Dann kommen wir zur tiefsten Stelle des Tals, die 86 Meter unter dem Meerespiegel liegt. Im Sommer wird es hier über 50 Grad C heiß. Trotzdem hat sich hier ein kleiner See erhalten, der Lake Badwater ,in dem auch Lebewesen schwimmen, u.a. eine endemische Schnecke (d.h. sie gibt es nur hier!). Wir sehen ein wurmähnliches Wesen, das sich im Wasser schlängelt. Ist es die Schnecke? (siehe Videoclip Death Valley)
Um ca. 15 Uhr verlassen wir Death Valley über Shoshone, kreuzen die Interstates 15 (in Baker) und 40 und fahren auf endlosen einsamen Straßen, über die ein Sandsturm tobt, durch die Mojave-Wüste. Wir passieren Militärgelände und verlassene Häuser, und erreichen schließlich gegen 18:45 Uhr unser Hotel in Twentynine Palms. Nach dem obligaten Einkauf im Supermarkt wird ein letztes Mal bei 'Pizza Hut' gegessen.


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