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| Auf einer Blumenwiese
Wir fahren um 10:15 Uhr in den nahen 'Mt.Rainier National Park'. Dort gibt es mehrere Scenic Routes und Viewpoints. Wir wenden uns zunächst nach Norden zum 'Sunrise Point' und haben Glück: der majestätische weiße Berggipfel ist frei von Wolken und kontrastiert mit dem blauen Himmel. |
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| Blick von der 'Windy Ridge' (beim Mt.St.Helens) auf den Spirit Lake, in dem noch die Baumstämme schwimmen
Von dort fahren wir gleich weiter nach Süden. Auf einer einsamen kurvenreichen Forststraße, auf der kaum andere Autos fahren, kurven wir durch Wald und über Berge. Schließlich kommen wir in die 'Desaster Area' des Mt.St.Helens (Katastrophengebiet des Vulkanausbruchs). Durch die Druckwelle bei der Explosion des Vulkans, bei der am 18. Mai 1980 der Berggipfel weggesprengt wurde, wurden die Bäume nicht umgeweht, sondern regelrecht wie Streichhölzer auf halber Höhe abgeknickt. Da die Gegend als National Monument unter Schutz gestellt wurde, ist alles so belassen, wie die Natur seit damals mit der Katastrophe fertiggeworden ist. Ganze Berghänge sind kahl und mit Baumstümpfen und -stämmen übersät. Dazwischen ist allerdings schon das frische Grün der nachwachsenden Bäumchen zu sehen und der Boden ist mit Büscheln blühender Blumen bedeckt.
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Um 20:10 Uhr sind wir wieder beim Motel. Hier wartet eine besondere Attraktion auf uns, da der Motelbesitzer einige Lamas hält und die Kinder sie im Hof herumführen dürfen.
Dann nehmen wir noch unser Dinner in einem Restaurant, frischen im Supermarkt unsere Vorräte auf und sind um 22 Uhr wieder im Hotelzimmer.24.Tag: Fahrt Packwood - Mt. St.Helens - Eugene,OR
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| Blick vom Visitor Center über die Geröllhalden zum Vulkan Mt.St.Helens (in Wolken) Um 9:15 Uhr starten wir Richtung Westen und erreichen die Autobahn, die wir nach Süden fahren. Am Abzweig zum Mt.St.Helens biegen wir ab, um uns den Vulkan noch einmal von der anderen Seite anzusehen. Nach 48 Meilen Fahrt sind wir beim neuen Visitor Center, das in einer großen Ausstellung über den Vulkanausbruch und das Ausmaß der Zerstörungen informiert. Auch den sehr interessanten Film sehen wir uns an. Draußen gehen wir auf schmalen Wegen durch blühende Blumen und Büsche und haben einen herrlichen Ausblick auf den Vulkan, der leider zeitweise von Wolken verhüllt ist. Auch kann man unten ins Tal sehen, wo sich damals eine riesige Lawine aus Schlamm, Geröll und Baumstämmen entlang wälzte bis sie das Meer erreichte. |
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| Mt.St.Helens nach dem Ausbruch 1980 (Ansichtskarte) Nach diesen bewegenden Eindrücken kehren wir auf die Autobahn zurück und kommen gegen 17:45 Uhr in Eugene an. Nach kurzer Suche haben wir ein Motel gefunden. Anschließend fahren wir zu einer Mall, wo wir erst essen und dann groß einkaufen. In Oregon gibt es keine 'Sales Tax', so dass die Schuhe, Jeans etc. noch günstiger sind. |