USA 88 (Menü)
16.Tag: Key West - Everglades NP - Ft.Myers Beach
Um 8:15 Uhr starten wir in Key West, es geht zurück auf der US 1 über die viele Brücken und die Inseln. Dann geht's weiter auf der SR 997 durch das Obst- und Gemüseanbaugebiet. Es gibt riesige Tomatenfelder für die Ketchup-Produktion. Wir kaufen Obst bei einem der vielen Stände am Straßenrand.
Wir biegen nach Westen auf die US 41 ab, die am Nordrand des Everglades Nationalparks entlang führt. Gegen 12:15 Uhr erreichen wir den Nordeingang des Parks. Dort geht eine Stichstraße in den Park hinein. Wir mieten uns für 1 Stunde jeder ein Fahrrad und fahren los. Es ist schon abenteuerlich, da hier die Alligatoren
frei herumlaufen. Einer liegt unter der Straße in einer Betonröhre und nur der Kopf ist zu sehen. In einer Pfütze am Wegesrand sitzt ein Junges, kaum größer als eine Eidechse und im Schilf am Straßenrand raschelt es verdächtig. Wir besichtigen einen uralten dicken Baum und genießen die Ausblicke über die weite Grasebene. Dann kehren wir aus Zeitgründen um, ohne den Endpunkt der Straße erreicht zu haben.
Wieder beim Auto angekommen, essen wir etwas und löschen unseren Durst, und um 13:45 Uhr geht's weiter.
Wir kommen durch Naples und fahren an der Golfküste weiter nach Norden. Gegen 16:45 Uhr erreichen wir Fort Myers Beach, wo wir nach einigem Suchen noch ein freies Zimmer finden. Es ist das Osterwochenende und damit Hochsaison. Wir bezahlen zwar 102$ pro Nacht, aber dafür ist das Outrigger Motel super gelegen, direkt am mit Palmen gesäumten Strand,
davor Swimming Pool und Bar. Hier können wir es gut die nächsten 4 Tage aushalten! Nach dem Beziehen des Zimmers besichtigen wir erstmal den Strand. Er besteht aus schneeweißem, feinem, fast puderförmigem Sand, so etwas haben wir noch nicht gesehen. Das Meer ist blau, klar und warm, die Luft ca. 28 Grad warm. Nach dem Kuchenessen im Zimmer fahren wir in den Ort, kaufen im Supermarkt ein und essen in einem Restaurant zu abend.
17.Tag: Ft.Myers Beach / Strand
Um 10 Uhr sind wir am Strand, wo es Liegen mit Sonnenschutz gibt. Die Eltern sonnen sich und lesen, die Kinder spielen im Sand. Von Zeit zu Zeit ist aber Abkühlung für alle nötig. Abwechselnd geht's ins Meer und in den Pool. Mittags gibt es im Zimmer Kuchen und Getränke.
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Am Nachmittag schwimmen und waten wir zu den vorgelagerten Sandbänken. Dort sammeln wir Sanddollars, das sind flache scheibenförmige Muscheltiere, die es hier zahlreich und in allen Größen auf dem sandigen Meeresboden gibt.
Sie sind grau-braun, aber wenn man sie eine Weile in Cola oder Chlorreinigungsmittel legt, kommt die weiße Kalkschale mit 5 Löchern und fünfarmigem Muster zum Vorschein (siehe Bild!).
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Gegen 16:30 Uhr verlassen wir den Strand und nachdem alle geduscht und sich umgezogen haben, spielen wir draußen UNO. Am Abend wohnen wir dem tollen Schauspiel der untergehenden Sonne bei. Sie versinkt glutrot hinter den Palmen im Meer. Foto- und Filmkameras halten die Bilder fest.
Dann essen wir im Zimmer zu Abend. Im Fernsehen läuft eine Folge von 'Dallas'.
18.Tag: Ft.Myers - Edison Winter Home - Sanibel Island & zur.
Um 9:45 Uhr fahren wir los, von Ft.Myers Beach, das auf einer vorgelgerten Landzunge liegt, geht's nach Ft.Myers. Dort befindet sich das ehemalige Winter-Domizil des Thomas Alva Edison.
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Vor dem Haus steht ein Banyon Tree. Das ist ein riesiger Baum, dessen ausladende Zweige lauter Wurzel in die Erde treiben (Bild).
Wir nehmen an einer 1 1/2-stündigen Führung teil. Sie geht zunächst Ausstellungsräume, die voll sind mit Erfindungen bzw. Weiterentwicklungen von Edison, an 1. Stelle natürlich die erste Glühlampe. Wir bewundern eine ganze Galerie von alten Grammophonen, von denen der Führer eins sogar in Betrieb setzt. Außerdem gibt es die Wohn- und Arbeitsräume zu sehen.
Auch der große Garten ist sehenswert. Uns werden einige der exotischen Pflanzen vorgestellt, die Edison hier gepflanzt hat. Nach diesem Erlebnis fahren wir zur 'Metro Mall', essen zu Mittag und sehen uns die Geschäfte an, unter anderem 'Toys R us', das Paradies für Kinder. Dann besuchen wir noch kurz die 'Edison Mall', bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen.
Wir fahren über die Brücke nach Sanibel Island. Dort ist der Strand ganz anders, er besteht nämlich zum größten Teil aus Muscheln, bzw. den Fragmenten ihrer Schalen. Die Kinder fangen sofort an zu sammeln, während wir den Strand entlang wandern. Dann fahren wir weiter zu einem Naturpark (Wildlife Refuge). Dort wandern wir die Wege ab, von denen man viele Wasservögel sehen kann.
Auf der Rückfahrt machen wir an einem Minigolfplatz Station und spielen eine Runde. Dann nehmen wir uns von 'Pizza Hut' jeder eine Pizza mit und sind gegen 20 Uhr im Motel, wo wir sie genüsslich verspeisen.
19.Tag: Ft.Myers Beach / Strand
Heute ist wieder Strand-Tag! Zunächst müssen die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden und das Frühstück muss verzehrt werden. Ab 10:15 Uhr liegen wir in der Sonne und die Kinderspielen im Sand. Zwischendurch wird im Meer gebadet. Mittags nehmen wir einen Imbiss im 'Coffee Shop' des Motels uns nachmittags geht das Strandleben weiter. Um 16:30 verschwindet die Sonne plötzlich hinterWolken und es fängt an, leicht zu regnen. Wir gehen ins Zimmer, wo wir nach dem Duschen Kuchen essen und UNO spielen. Auch die Koffer müssen mal wieder umgepackt werden. Nach dem Abendessen wird noch ferngesehen und gelesen.
20.Tag: Ft.Myers Beach / Strand
Um 10 Uhr sind wir wieder am Strand und die Kinder spielen im Sand. Plötzlich herrscht große Aufregung und alle strömen ans Wasser. Dort ist in ca. 20m Entfernung ein Delphin zu sehen. In dem allgemeinen Getümmel geht uns der kleine Till verloren. Wir suchen den ganzen Strand ab und verständigen die Polizei. Doch bevor der Suchhubschrauber aufsteigt,
bringen 2 ältere Damen Till zurück, der in der falschen Richtung unsere Strandliege gesucht hatte.
Mittags essen wir in unserem Zimmer uns dann geht's wieder an den Strand und in den Pool. Später machen wir noch einen 1 1/2-stündigen Strandspaziergang und sammeln Muscheln und Sanddollars.
Nach unserer Rückkehr essen wir Kuchen und fahren in den Ort zum Einkaufen. Abends essen wir wieder die mitgebrachten Pizzen und sehen fern ('The River')